„Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft“
Am Mittwoch, 22. Juli 2009, begaben sich die Klassen 7 und 8 der Wilhelm-Hausenstein-Schule auf Tour nach Offenburg. Damit folgten wir einer Einladung der BzGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), die mit ihrem „Erlebnisparcours“ derzeit durch ganz Deutschland reist - und vergangene Woche Station in Offenburg machte.
Die BzGA beschreibt „Komm auf Tour“ als „Projekt zur Stärkenentdeckung, Berufsorientierung und Lebensplanung für Jugendliche ab der 7. Klasse“ (www.komm-auf-tour.de).
Nach der Begrüßung am „Reiseterminal“ begann die Entdeckungsreise. Gesucht: die eigenen Stärken, Wünsche und Interessen. Welche Voraussetzungen bringe ich mit? Was wünsche ich mir für meine Zukunft? - Eine Fahrt durch den „Zeittunnel“ brachte erste Gewissheiten. Nun galt es, sich im „Labyrinth“ zu orientieren, dem eigenen Berufs- und Lebensweg auf die Spur zu kommen. Stimmen meine Wünsche mit meinen Stärken überein? - „Sturmfreie Bude“ und „Bühne“ boten Raum zum Ausprobieren und Experimentieren. Die Moderatoren halfen dabei, die eigenen Kompetenzen wahrzunehmen, indem sie „Stärkepunkte“ vergaben. Diese wurden als Aufkleber an der Kleidung angebracht. Je nach Art der gewählten Aufgabe bzw. des Lösungswegs konnten zu folgenden Bereichen Stärkepunkte erworben werden: mit den Händen arbeiten, kreativ und fantasievoll sein, mit Zahlen umgehen, mit Pflanzen oder Tieren arbeiten, reden und beraten, organisieren und Ordnung machen, Menschen helfen.
Welche beruflichen Möglichkeiten die eigenen Stärken bieten, verriet ein abschließender Blick in den „Stärkeschrank“. Für jede Stärke wurden hier verschiedene Berufe vorgeschlagen, anschaulich dargestellt mit berufstypischen Gegenständen, mit Modellen und Bildern. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler durchaus dazu motiviert, das ihnen bescheinigte Stärkeprofil kritisch zu hinterfragen: „Ihr kennt Euch selbst besser als wir Euch in zwei Stunden kennen lernen können.“
Ob Fremd- und Selbstwahrnehmung nun übereinstimmten oder nicht: „Komm auf Tour“ war in jedem Fall Anstoß zur Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft - und damit ein weiterer Baustein (und „Highlight“) der Berufswegeplanung an der Wilhelm-Hausenstein-Schule.
S. Gerber
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